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Kann man Viagra in Österreich rezeptfrei bekommen?
05.08.2026
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information. Die Einnahme von Arzneimitteln ist nur nach ärztlicher Beratung zulässig. Selbstmedikation kann lebensgefährlich sein.
Viagra (Wirkstoff: Sildenafil) ist in Österreich ausschließlich auf ärztliches Rezept erhältlich. Der Verkauf ohne gültige Verschreibung ist gesetzlich verboten. Der Erwerb über nicht zugelassene Quellen ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden.
Kernaussagen auf einen Blick
Viagra ist in Österreich verschreibungspflichtig und darf ausschließlich auf ärztliches Rezept in Apotheken abgegeben werden.
Die Wirkung tritt meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach Einnahme ein, erfordert jedoch eine sexuelle Stimulation.
Bei bestimmten Herzerkrankungen oder der Einnahme von Nitraten ist Viagra streng kontraindiziert.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Hautrötungen und Verdauungsstörungen. Schwere Komplikationen sind selten, erfordern aber sofortige ärztliche Hilfe.
Vor Therapiebeginn ist stets eine medizinische Abklärung der Erektionsstörung erforderlich, um Risikofaktoren und Ursachen zu identifizieren.
Viagra enthält den Wirkstoff Sildenafil, einen sogenannten PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-Typ-5-Inhibitor). Im Körper sorgt Sildenafil dafür, dass das Enzym PDE-5 gehemmt wird. Dieses Enzym baut normalerweise den Botenstoff cGMP ab, der für die Entspannung der glatten Muskulatur in den Schwellkörpern des Penis verantwortlich ist. Wird PDE-5 blockiert, bleibt cGMP länger erhalten. Dadurch entspannen sich die Blutgefäße, der Blutfluss nimmt zu und eine Erektion kann leichter entstehen und länger anhalten – sofern eine sexuelle Erregung vorliegt.
Einfach erklärt: Viagra wirkt wie ein Verstärker für die natürlichen Signale im Körper, die zu einer Erektion führen. Ohne sexuelle Stimulation bleibt die Wirkung aus.
Die volle Wirksamkeit setzt meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein. Die maximale Plasmakonzentration ist nach etwa 60 Minuten erreicht. Die Wirkung hält je nach individueller Stoffwechsellage zwischen 4 und 6 Stunden an. Voraussetzung für die Wirkung ist stets eine sexuelle Stimulation.
Viagra: Was Patienten oft falsch erwarten – Beobachtungen aus der ärztlichen Praxis
Viele Männer gehen davon aus, dass Viagra wie ein „Knopfdruck“ wirkt – sie nehmen die Tablette und erwarten eine sofortige, langanhaltende Erektion, unabhängig von äußeren Faktoren. In der Realität ist es entscheidend zu verstehen, dass die sexuelle Erregung weiterhin notwendig bleibt; ohne Lust oder Reize bleibt die Wirkung aus. Ein häufiger Irrtum ist auch, die Dosierung eigenmächtig zu erhöhen, wenn die Wirkung als zu schwach eingeschätzt wird – oft ist jedoch der falsche Einnahmezeitpunkt (z. B. direkt nach einer fettreichen Mahlzeit) oder mangelnde Stimulation das Problem. Zudem werden selten Fragen zu langfristigen Erwartungen gestellt: Viele Patienten wundern sich, warum die Tablette nicht jedes Mal gleich stark wirkt. Wichtig ist auch, sich damit auseinanderzusetzen, dass Viagra keine psychischen Ursachen der Erektionsstörung löst und dass die Einnahme unter bestimmten Vorerkrankungen sogar riskant sein kann. Ich rate jedem Patienten, alle Fragen offen anzusprechen – besonders zu Wechselwirkungen, Risiken und zu den eigenen Erwartungen an die Therapie.
Wie erfolgt die Einnahme und Dosierung von Viagra?
Die empfohlene Anfangsdosis für erwachsene Männer beträgt meist 50 mg Sildenafil, eingenommen etwa 30 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr. In Abhängigkeit von der individuellen Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosis auf 100 mg erhöht oder auf 25 mg reduziert werden. Eine Tablette pro Tag ist das absolute Maximum – eine Überschreitung kann schwere Nebenwirkungen verursachen.
Die Einnahme erfolgt mit etwas Wasser und unabhängig von den Mahlzeiten – allerdings kann eine reichhaltige, fetthaltige Mahlzeit die Wirkung verzögern.
Tabletten dürfen nicht geteilt werden, wenn sie keine Bruchkerbe besitzen.
Für ältere Patienten (>65 Jahre) oder bei eingeschränkter Leber- bzw. Nierenfunktion wird meist die niedrigste wirksame Dosis empfohlen.
Eine Anpassung der Dosierung sollte grundsätzlich nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
Wirkdauer: Die Wirkung hält in der Regel 4 bis 6 Stunden an, individuelle Schwankungen sind möglich.
Parameter
Angabe
Wirkstoff
Sildenafil
Verfügbare Dosierungen
25 mg, 50 mg, 100 mg
Maximale Tagesdosis
100 mg (1 × täglich)
Wirkeintritt
ca. 30–60 Minuten
Wirklänge
4–6 Stunden
Applikationsform
Filmtablette
Aufbewahrung
Unter 30°C, trocken, lichtgeschützt
Wie beeinflussen Nahrung und Lebensstil die Wirkung von Viagra?
Fettreiche Mahlzeiten (z.B. Steak, frittierte Speisen) verzögern den Wirkeintritt um bis zu 60 Minuten und können die maximale Konzentration im Blut senken.
Alkoholkonsum: Moderate Mengen (ein Glas Wein oder Bier) sind meist unproblematisch, größere Mengen (>20 g Alkohol) können die Wirkung abschwächen und das Risiko für Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall oder Schwindel erhöhen.
Grapefruitsaft kann die Konzentration von Sildenafil im Blut steigern, was zu verstärkten Nebenwirkungen führen kann – bitte meiden!
Rauchen und chronischer Stress haben keinen direkten Einfluss auf die Pharmakokinetik, können aber die Erektionsfähigkeit generell mindern.
Mythos vs Realität: Mythos: „Viagra wirkt sofort und immer, unabhängig vom Lebensstil.“
Realität: Ernährung, Alkohol und die eigene Erregungslage beeinflussen die Wirkung maßgeblich.
Kontraindikationen: Für wen ist Viagra ungeeignet?
Absolute Kontraindikationen (strikt verboten):
Gleichzeitige Einnahme von Nitraten (z.B. Nitroglycerin gegen Angina pectoris) – Gefahr eines bedrohlichen Blutdruckabfalls!
Schwere kardiovaskuläre Erkrankungen (z.B. frischer Herzinfarkt oder Schlaganfall <6 Monate).
Bekannte Überempfindlichkeit gegen Sildenafil oder einen der sonstigen Bestandteile.
Warum? Die gleichzeitige Einnahme von Nitraten und Viagra kann einen plötzlichen, lebensbedrohlichen Blutdruckabfall verursachen. Schwere Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen das Risiko für Komplikationen während sexueller Aktivität.
Was tun bei Nebenwirkungen? Bei leichten Symptomen (Kopfschmerzen, leichte Rötungen) ausreichend Flüssigkeit zuführen und abwarten. Bei anhaltenden, schweren oder ungewöhnlichen Beschwerden (Brustschmerzen, Atemnot, Sehstörungen, schmerzhafte Dauererektion) umgehend einen Notarzt rufen (Notruf: 144 in Österreich).
Viagra richtig anwenden – die häufigsten Fehler und wie man sie vermeidet
Zu rasche Einnahme nach fettreichem Essen: Verzögert und schwächt die Wirkung. Mindestens 2 Stunden Abstand einhalten.
Eigenmächtige Dosiserhöhung nach ausbleibender Wirkung: Kann Nebenwirkungen verursachen – immer ärztlichen Rat einholen.
Zu geringe oder fehlende sexuelle Stimulation: Ohne Lust/Zuneigung zeigt Viagra keine Wirkung.
Alkoholkonsum in hoher Menge: Verstärkt Nebenwirkungen und mindert die Effektivität.
Gleichzeitige Einnahme mit Nitraten/anderen verbotenen Medikamenten: Lebensgefährlich!
Verwendung abgelaufener oder aus dubiosen Quellen stammender Produkte: Gefahr durch Fälschungen und fehlende Wirksamkeit.
Zu späte Einnahme: Wird Viagra erst unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, reicht die Zeit bis zur Wirkung nicht aus.
Vermeiden Sie diese Fehler, indem Sie die Anweisungen Ihres Arztes genau befolgen und offene Fragen direkt besprechen.
Vergleich: Viagra und Alternativen (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil)
Eigenschaft
Viagra (Sildenafil)
Cialis (Tadalafil)
Levitra (Vardenafil)
Wirkeintritt
30–60 Min.
20–45 Min.
25–60 Min.
Wirklänge
4–6 Std.
bis zu 36 Std.
4–6 Std.
Einfluss durch fettreiche Nahrung
Ja – Wirkung verzögert
Kaum
Ja – Wirkung verzögert
Typische Nebenwirkungen
Kopfschmerz, Flush
Kopfschmerz, Rückenschmerz
Kopfschmerz, Rhinitis
Ungefähre Kosten (pro Tablette, 2026, Österreich)
ca. 10–15 € (Original), 4–8 € (Generikum)
ca. 12–18 € (Original), 6–9 € (Generikum)
ca. 10–14 € (Original), 5–9 € (Generikum)
Rezeptpflichtig?
Ja
Ja
Ja
Viagra ist geeignet für gelegentliche Anwendung, wenn eine planbare Wirkung gewünscht wird.
Cialis (Tadalafil) bevorzugt bei längerem Zeitfenster und spontaneren Aktivitäten.
Levitra kann bei Unverträglichkeit anderer Präparate eingesetzt werden.
Pharmakokinetik von Viagra verständlich erklärt
Resorption: Nach oraler Einnahme wird Sildenafil rasch aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
Maximalspiegel: ca. 60 Minuten nach Einnahme.
Metabolisierung: Hauptsächlich in der Leber (über das Enzym CYP3A4).
Halbwertszeit: Durchschnittlich 3–5 Stunden.
Ausscheidung: Überwiegend mit dem Stuhl, zu einem geringeren Teil über die Nieren.
Wichtig für Patienten mit Leber- oder Nierenproblemen: Eine verlangsamte Ausscheidung kann zu erhöhten Wirkstoffspiegeln und Nebenwirkungen führen. Patienten mit diesen Risiken sollten die Dosierung mit ihrem Arzt abstimmen.
Besondere Patientengruppen & Hinweise
Ältere Patienten (>65 Jahre): Oft genügt die niedrigste wirksame Dosis. Das Risiko für Nebenwirkungen steigt mit dem Alter.
Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen: Reduzierte Dosierung, engmaschige Überwachung empfohlen.
Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Einnahme nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung und ggf. kardiologischer Untersuchung.
Fahrtüchtigkeit: Da Schwindel und Sehstörungen auftreten können, ist Vorsicht im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen geboten.
Fertilität: Es gibt keine Hinweise, dass Viagra die Fruchtbarkeit oder Spermaqualität negativ beeinflusst (PubMed).
Original Viagra vs. Generika – Was ist der Unterschied?
Seit dem Patentablauf von Viagra im Jahr 2013 sind zahlreiche Generika mit dem gleichen Wirkstoff Sildenafil in Österreich verfügbar. Sie unterliegen strengen Kontrollen durch die Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG). Generika sind in der Regel günstiger, enthalten den identischen Wirkstoff, unterscheiden sich aber (minimal) bei Hilfsstoffen wie Farbstoffen oder Bindemitteln. Allergische Reaktionen auf Hilfsstoffe sind selten, sollten aber bei bekannter Überempfindlichkeit beachtet werden.
Die therapeutische Wirksamkeit und Sicherheit ist nachgewiesen – Qualitätsunterschiede sind bei zertifizierten Herstellern nicht zu erwarten.
Vorteile von Generika: Günstiger, gleich wirksam, geprüfte Sicherheit bei zugelassenen Präparaten. Nachteile: Manche Patienten reagieren empfindlich auf bestimmte Hilfsstoffe, die im Original nicht enthalten sind.
Qualitätscheck: Wie erkennt man echtes Viagra, Generika und Fälschungen?
Original Viagra: Blaue, diamantförmige Tablette mit beidseitiger Prägung (z. B. „Pfizer“ auf einer Seite, „VGR“ und die Dosis auf der anderen Seite), Blisterverpackung mit eindeutiger Chargennummer und Haltbarkeitsdatum, Originalverpackung mit Hologramm und ggf. QR-Code.
Generika: Abweichende Farbe und Form je nach Hersteller, aber immer mit Prägung und Beipackzettel in deutscher Sprache. Nur in der Apotheke erhältlich.
Fälschungen: Ungewöhnlich niedriger Preis, fehlende Prägungen, fehlerhafte oder fremdsprachige Beipackzettel, abgelaufene Haltbarkeit, unsaubere Blister oder kein Sicherheitsmerkmal.
Tipp: Überprüfen Sie QR-Code oder Sicherheitsmerkmale in der Apotheke. Im Zweifel: Finger weg von Internetangeboten ohne österreichische Apothekennummer!
Kompatibilitätscheck: Viagra mit anderen Arznei- und Genussmitteln
Produkt/Medikament
Kombination erlaubt?
Konsequenz
Nitrate (Nitroglycerin)
NEIN (Verboten)
Gefahr eines lebensbedrohlichen Blutdruckabfalls
Alkohol (in Maßen)
Mit Vorsicht
Verstärkte Nebenwirkungen möglich
Grapefruitsaft
Vermeiden
Erhöhte Blutspiegel, mehr Nebenwirkungen
Alpha-Blocker (z.B. Doxazosin)
Nur nach ärztlicher Prüfung
Blutdruckabfall möglich
Aspirin, Paracetamol
Ja
Keine relevanten Wechselwirkungen
Wie erkenne ich eine seriöse Online-Apotheke in Österreich?
Achten Sie auf das europäische Sicherheitslogo auf der Webseite und prüfen Sie die Registrierung über das BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen).
Eine österreichische Versandapotheke muss eine gültige Apothekenbetriebserlaubnis vorweisen. Die Liste der legalen Online-Apotheken ist öffentlich zugänglich.
Kaufen Sie niemals bei Anbietern, die Viagra rezeptfrei oder zu auffällig niedrigen Preisen anbieten.
Seriöse Apotheken verlangen immer ein gültiges Rezept, stellen einen Beipackzettel in deutscher Sprache zur Verfügung und liefern ausschließlich Originalpräparate oder zugelassene Generika.
Fehlende Kontaktdaten, keine Apothekennummer oder unklare Angaben zu Versand und Rückgabe sind typische Warnsignale für unseriöse Anbieter.
Wichtig: Arzneimittelfälschungen sind in illegalen Online-Shops ein großes Problem – sie können gefährliche, wirkungslose oder verunreinigte Substanzen enthalten.
So erhalten Sie Viagra in Österreich – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Arzttermin vereinbaren: Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder einen Urologen – in größeren Städten wie Wien, Graz, Linz oder Salzburg bieten viele Praxen auch Online-Terminanfragen an.
Medizinische Abklärung: Ihr Arzt prüft Ursachen, Risikofaktoren und klärt eventuelle Kontraindikationen. Bei Bedarf erfolgt eine körperliche Untersuchung sowie ggf. Labordiagnostik.
Rezeptausstellung: Nach positiver Prüfung erhalten Sie ein Kassen- oder Privatrezept für Viagra oder ein entsprechendes Generikum.
Einlösen in der Apotheke: Gehen Sie mit dem Rezept in eine örtliche Apotheke oder nutzen Sie eine zugelassene österreichische Versandapotheke. Die Abgabe erfolgt ausschließlich nach Vorlage eines gültigen Rezepts.
Beratung und Anwendung: Lassen Sie sich die Einnahmehinweise erklären und lesen Sie den Beipackzettel sorgfältig.
Tipp: Einige Apotheken bieten diskrete Beratung und Abholung in neutraler Verpackung an.
Was tun, wenn Viagra nicht wirkt?
Prüfen Sie, ob die Einnahme korrekt erfolgte (Abstand zu fetthaltigen Mahlzeiten, ausreichende sexuelle Stimulation, richtiger Einnahmezeitpunkt).
Keine Dosiserhöhung ohne Absprache! Ursachen könnten auch psychisch bedingt oder durch andere Medikamente beeinflusst sein.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, um mögliche Wechselwirkungen, optimale Dosierung oder alternative Behandlungsoptionen zu besprechen.
Mythos vs Realität: Nicht immer ist ein Wirkverlust ein „Versagen“ des Medikaments – oft liegen äußere Faktoren oder behandelbare Grunderkrankungen zugrunde.
Psychologischer Rückhalt & Partnerschaft
Erektionsstörungen sind sehr häufig – sie betreffen Männer aller Altersgruppen und sind meist kein Ausdruck mangelnder Männlichkeit. Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner oder einer professionellen Beratungsstelle. Psychologische Unterstützung kann helfen, Unsicherheiten und Leistungsdruck abzubauen.
Was tun bei Überdosierung von Viagra?
Einnahme sofort beenden.
Notruf 144 wählen und genaue Dosis, Zeitpunkt und Symptome mitteilen.
Keine weiteren Arzneimittel einnehmen, ohne Rücksprache mit dem Notdienst.
Bis zum Eintreffen der Rettung ruhig lagern, bei Schwindel oder Kreislaufproblemen Beine hochlagern.
Die Verpackung bereithalten, um genaue Produktinformationen weiterzugeben.
Warnzeichen für eine Überdosierung: Anhaltende schmerzhafte Erektion (>4 Stunden), schwere Kopfschmerzen, Sehstörungen, Brustschmerzen, Atemnot.
Praktische Patientenfragen aus der ärztlichen Sprechstunde – Antworten vom Arzt
Wie schnell kann ich nach der Einnahme von Viagra mit einer Wirkung rechnen?
In der Regel beginnt die Wirkung nach 30–60 Minuten. Nach einer fettreichen Mahlzeit kann es auch länger dauern.
Muss ich Angst haben, dass es immer Nebenwirkungen gibt?
Die meisten Patienten vertragen Viagra gut. Häufige Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen sind meist mild und verschwinden von selbst. Bei schweren oder ungewöhnlichen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Wie merke ich, ob die Dosis für mich passt?
Wenn Sie nach mehreren korrekt durchgeführten Einnahmen keine zufriedenstellende Wirkung verspüren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Eine Anpassung ist dann möglich.
Kann ich Viagra dauerhaft einnehmen?
Bei manchen Patienten ist eine dauerhafte Anwendung möglich, solange keine gesundheitlichen Risiken oder Nebenwirkungen auftreten. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind wichtig.
Wird meine Erektionsstörung dadurch geheilt?
Viagra behandelt die Symptome, nicht die Ursache der Erektionsstörung. Eine dauerhafte Heilung ist nur möglich, wenn die zugrundeliegende Ursache behandelt wird.
Ist es gefährlich, Viagra aus dem Ausland oder von dubiosen Internetseiten zu bestellen?
Ja, die Risiken reichen von wirkungslosen Fälschungen bis hin zu gravierenden Gesundheitsschäden durch Verunreinigungen oder falsche Dosierungen.
Wie oft kann ich Viagra pro Woche gefahrlos nehmen?
Es gibt keine starre Grenze, solange die maximale Tagesdosis nicht überschritten wird. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, eine für Sie passende Anwendungshäufigkeit zu bestimmen.
FAQ – Häufige Fragen zu Viagra in Österreich
Wie lange hält die Wirkung von Viagra an?
Die Wirkung hält in der Regel 4 bis 6 Stunden an, kann aber individuell variieren.
Ist für Viagra immer ein Rezept notwendig?
Ja, in Österreich ist Viagra verschreibungspflichtig. Der Erwerb ohne Rezept ist nicht erlaubt.
Kann ich Viagra auch über eine Online-Apotheke beziehen?
Ja, aber nur über zugelassene österreichische Versandapotheken mit gültigem Rezept.
Welche Alternativen gibt es zu Viagra?
Alternativen sind zum Beispiel Tadalafil (Cialis) oder Vardenafil (Levitra). Ihr Arzt kann die beste Option für Sie bestimmen.
Was kostet Viagra in Österreich?
Je nach Hersteller und Packungsgröße kostet eine Tablette (Original) etwa 10–15 €, Generika ab 4–8 €. Es gibt keine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung.
Kann Viagra dauerhaft eingenommen werden?
Ja, eine dauerhafte Einnahme ist möglich, wenn keine Gegenanzeigen bestehen. Die Anwendung sollte jedoch regelmäßig ärztlich überprüft werden.
Was ist bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente zu beachten?
Insbesondere bei Nitraten, Alpha-Blockern und bestimmten Antibiotika besteht ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen. Besprechen Sie alle Medikamente mit Ihrem Arzt.
Wie wird Viagra gelagert?
Lagern Sie Viagra trocken, nicht über 30 °C und außerhalb der Reichweite von Kindern.
Welche Risiken bestehen beim Kauf von Viagra ohne Rezept?
Sie riskieren den Erwerb von Fälschungen, unzureichender Beratung und gefährlichen Nebenwirkungen.
Kann Viagra Erektionsstörungen heilen?
Nein, Viagra behandelt die Symptome, nicht die Ursache der Erektionsstörung.
Klinisches Praxisurteil des Arztes: Wann ist Viagra sinnvoll?
Als erfahrener Arzt beurteile ich Viagra (Sildenafil) als hilfreiche Option für Männer mit nachgewiesener organischer oder psychogener Erektionsstörung, bei denen keine schwerwiegenden Gegenanzeigen vorliegen. Besonders profitieren Patienten, die nach Ausschluss kardiovaskulärer Risiken Wert auf eine planbare, kurzzeitige Unterstützung legen – etwa bei partnerschaftlichen Unsicherheiten oder nach Prostatabehandlungen. Weniger geeignet ist Viagra für Patienten mit aktiven Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz oder relevanten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (z.B. Nitrate). Bei ausbleibender Wirkung trotz korrekter Anwendung sollte eine genaue Abklärung der Grunderkrankung erfolgen. Manchmal ist eine Umstellung auf eine Alternative (z.B. Tadalafil bei häufigerem Geschlechtsverkehr oder längerer Wirkdauer) sinnvoll. Die Entscheidung für oder gegen Viagra wird immer individuell nach Nutzen-Risiko-Abwägung getroffen. Eine regelmäßige ärztliche Nachkontrolle ist unerlässlich, um Sicherheit und Nutzen langfristig zu gewährleisten.
Quellen & Literatur
European Medicines Agency (EMA), Sildenafil – Summary of Product Characteristics, Stand: 2026. https://www.ema.europa.eu/en
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG), Arzneimittelregister Österreich. https://www.basg.gv.at/
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